Google erklärt – Teil 1

Herzlich Willkommen zur Kategorie “Sascha erklärt die Welt”. Heute: Google – Teil 1

Vorwort: Kommilitonen, potenzielle Arbeitgeber und weitere internetaffine Menschen überspringen diesen Artikel bitte einfach oder verzeihen mir zumindest die wohl teilweise flapsige Ausdrucksweise. Doch gestern beim Essen mit einigen Freunden (argentinisch – da schmeckt man das Glück der toten Kühe quasi) kam es zur Diskussion unter Leien wie das mit Google und der Suche und so funktioniert. Alles Studenten wohl gemerkt! Und was da an Fehlinformationen am Start war, war schon beeindruckend bzw. beängstigend. Also dacht ich mir, versuch ich mal ein wenig damit aufzuräumen.

Ich geh jetzt erstmal die Argumente bzw. Vorstellungen durch, die letzten Dienstag so aufkamen. Im zweiten Teil werde ich mich demnächst mal allgemeinen Fehlinformationen widmen.

Nummer 1: Meine Kohle bestimmt, wie weit oben ich stehe.

NEIN! Der große, weiße Bereich, in dem die meisten Suchergebnisse stehen, wird nicht durch die Kohle beeinflusst! Wär ja blöd. Dann würde der Sinn einer Suchmaschine ja verloren gehen! Wenn nun jemand sagt “ich hab aber gehört, dass man sich da einkaufen kann”, dann ist das nur die halbe Wahrheit. Man kann sich zwar “einkaufen” aber nur in den schmalen Bereich am Rand bzw. ganz oben (siehe schwarze Pfeile). Da heißt es dann: Wer mehr bereit ist zu zahlen für einen Klick auf seine Werbung, der steht weiter oben…gucksu:

google-werbung1

Nummer 2: Wenn ich auf ein Ergebnisse klicke, kostet das den Betreiber Geld

Ausgangslage: Bekannte meinte “Ich war immer zu faul in der Browserzeile “www.studivz.de” einzugeben. Hab das immer in Google gesucht und dann darauf geklickt. Aber nun, da ich weiß, dass das Geld kostet, mach ich das nich mehr” – Ist ja erstmal nett, so ans wohl von Studivz zu denken (haben das ja mehr als nötig), aber natürlich auch nicht ganz richtig. Auch hier wieder die Erklärung wie unter Punkt 1: Nur die Ergebnisse rechts und ganz oben haben was mit Geld zu tun. Sprich wenn man darauf klickt, zahlen die Unternehmen Geld. Klickt man auf ein Ergebnis aus dem “normalen” Bereich, kostet das nix. Beispiel hier im Bild…ein Klick auf studivz, der NICHTS kostet:

google-svz

Nummer 3: Bilder und so Zeug sind doch eh nur Werbung
Neeeee. Auch das nich. Bilder und Videos sind nicht automatisch Werbung. Vor allem momentan geht Google langsam dazu über, Bilder und Videos zu “ganz normalen” Suchergebnissen zu zeigen. Einfach weil das oft anschaulicher ist und beim Verständnis der suchenden Begriffe hilft. Beispiel: Suche nach nem Star:

bildvideogoogle

Nummer 4: Zu viel Wörter eingeben verwirrt Google

Wieder: NEIIIIIN! 😉 Je genauer, desto besser. Gibt es keine Ergebnisse zur suche nach “orange-pinken solargetriebenen photovoltaikanlage in südwest england” sollte man vielleicht die ein oder andere Einschränkung weglassen. Ansonsten sind konkrete Suchen aber definitiv empfehlenswert, da man sich sonst auf den einzelnen Seiten noch endlos durch Ergebnisse klicken muss, die einen nicht interessieren.

That’s it for now. Mehr und Ausführlicheres im nächsten Post von “Sascha erklärt die Welt” – und nun: frohes googeln! 😉